Im Rahmen des Biologieunterrichts besuchten die Schüler:innen der HLA1 das Natura-2000-Gebiet Frastanzer Ried. Ziel dieser Exkursion war es, dass die Schüler bei der Bereinigung des Riedes von Neophythen wie dem Japanischer Staudenknöterich, dem Drüsigen Springkraut und der Kanadischen Goldrute zu helfen.
DI Romana Steinparzer empfing die Schüler:innen und vermittelte Einblicke in das Frastanzer Ried, die verschiedenen Pflanzen, die dort wachsen, und die Auswirkung von den dort wuchernden invasiven Arten.
Das Frastanzer Ried ist eines der wichtigsten Feuchtgebiete im Walgau und besitzt eine große Bedeutung für Natur, Umwelt und Menschen. Es dient als Lebensraum für viele seltene Tier- und Pflanzenarten, darunter Orchideen, Amphibien und bedrohte Insektenarten. Besonders wertvoll ist das Gebiet wegen seiner Streuwiesen und Moorflächen, die heute nur noch selten vorkommen und den Wasserhaushalt positiv beeinflussen. Das gespeicherte Wasser hilft dabei, den Grundwasserspiegel stabil zu halten. In trockenen Zeiten bleibt dadurch mehr Feuchtigkeit in der Landschaft erhalten, was Pflanzen und Tieren zugutekommt.
Danach ging es los mit dem Jäten dieser Pflanzen, welches wir mit Fleiß und Freude erledigt haben. Die Neophythen wurden in großen Säcken und einer Schubkarrette gesammelt. Ebenso war Vorsicht geboten, da wir auch keine falschen Pflanzen ausgraben sollten. Am Ende haben wir mehrere große Säcke ausgejätet, was ein sehr gutes Ergebnis ist.
Das Highlight dieses Tages war, dass die Schüler: innen beim Bekämpfen von schädlichen Pflanzen mithelfen konnten und nicht einfach nur davon lernen und nichts dagegen tun können.
Diese Exkursion war ein gelungenes Ereignis, welches den Schülern nicht nur neues Wissen aneignete, sondern auch noch hilfreich für die Natur ist. Am Ende dankte es uns eine Gelbbauchunke, die sich in ihrem natürlichen Habitat zeigte.
Lara Tomberger, HLA1