< 14 Schüler:innen & eine Lehrperson sind frisch gebackene Helfer im und am Wasser
17.06.2026 09:38 Alter: 45 min

Abschlussexkursion 2A


Am Mittwoch dem 10 Juni um 7.00 Uhr starteten wir von Hohenems in Richtung Deutschland. Dort hatten wir den ersten Stopp bei der BB-Umwelttechnik und bekamen viele Einblicke in die Service- und Produktionshalle, sowie in die Lagerhalle. Die BB-Umwelttechnik produziert verschiedene Erntegeräte für Grünland, z.B. Kammschwader und Doppelmessermähwerk, dazu auch noch die passenden Schleifgeräte. Die ganzen Anbaugeräte gibt es natürlich in verschieden Arten und Modelle. Der Gründer Max Bannaski brachte die ersten Geräte 2005 heraus, dort hatten Sie zu viert begonnen zu planen und konstruieren.

Um 13.00 Uhr kamen wir in Memmingen Hitzenhofen bei der 2 Station an. Dort bekamen wir einen Einblick in die Bullenzucht. Die Rinderbesammungs- Genossenschaft wurde in Memmingen 1950 gegründet, dies ist eine bäuerliche Genossenschaft mit der Hauptaufgabe ihre Mitglieder zu fördern. Dort werden viel verschieden Bullen wie Brown-Swiss, Fleckvieh, Holstein, Braunvieh und andere einzelne Fleischrassen gezüchtet. Es gab dort einen Quarantäne- Stall, wo die Bullen auf Krankheiten getestet werden. Im Altbullen- Stall, wie der Name schon sagt, werden die älteren Bullen gehalten. Im Neubullen- Stall werden die jungen Bullen gehalten. Im Absamraum werden die Bullen direkt abgesamt und ins Labor geschickt.

Am nächsten Morgen ging es Richtung Türkheim in Bayern, dort bekamen wir ebenfalls einen Einblick in die Herstellung von Zitzengummis. Zuerst erklärte man uns wieso Sie sich für diese Herstellung entschieden haben. Der Grund dafür ist, dass Sie dem Euter keine Beschädigungen sowie Krankheiten zuführen wollen. Man erklärte uns bis in jedes Detail über diese Entwicklung der Melktechnik. Am Standort melken Sie auch Dromedare und können daher gleich aus negativen Auswirkungen lernen.

Gegen Mittag waren wir beim Lohnunternehmen Loritz in Winkel im Allgäu. Dieser Betrieb entstand 1989 aus einem elterlichen Milchviehbetrieb. Schon früh wurden

einzelne Maschinen angeschafft. Dies weitete sich so aus, dass es jetzt nur noch ein Lohnunternehmen ist. Sie verkaufen auch Heu sowie Silage noch nebenbei. Das Lohnunternehmen hat nun etwa 40-50 Traktoren, 7 Häcksler und dazu noch Anbaugeräte. Es sind 6 Festangestellte und 35 Saisonkräfte im Einsatz. Dieses Unternehmen läuft jetzt in der zweiten Generation und ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt. Sie setzen auf ältere Traktoren einen hohen Wert, da diese sehr einfach zum Warten sind.

Am späteren Nachmittag kamen wir nun zu unserer Letzten Station die Hopfenbrauerei Bentele an. Diese liegt in Tettnang im Bundesland Baden-Württemberg. Dieser Betrieb hatte 30ha Hopfen und Mastrinder der Rasse Fleckvieh und von anderen Fleischrassen einzelne Rinder. Insgesamt hatte er 140 Stück Mastrinder und 20 Mastschweine. Sie liefern die gepressten Hopfenpellets direkt an verschiedene

Brauereien, wie z.B. Mohrenbräu. Man merkte auch, dass der Betriebsführer eine klare Sichtweise hat und gut für die Zukunft vorbereitet ist.

Im Allgemeinen sind wir von allen Betrieben und Unternehmen beeindruckt. Auch bei unseren Lehrpersonen Herrn Mathies und Frau Gmeiner möchten wir uns bedanken.

Alexander Hartmann (2a)