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27.11.2018 18:02 Alter: 116 days

Subsidiaritätskonferenz in Bregenz am 15. November


Subsidiarität? Subsi …– was??

Als wir die Einladung vom Bundeskanzleramt bzw. von der EU-Abteilung des Landes Vorarlberg bekamen, konnten wir mit diesem komplizierten Wort rein gar nichts anfangen! Erst im Zuge der Vorbereitungen auf diesen Nachmittag wurde klar, was „Subsidiarität“ bedeutet:

Die kleine Gruppe trifft Entscheidungen und es werden nur Entscheidungen von übergeordneten Institutionen getroffen, die von der kleinen Einheit nicht bewältigt werden können. Konkret bedeutet dies, dass man beispielsweise versucht möglichst große Entscheidungskompetenz bei den einzelnen EU-Mitgliedsstaaten zu belassen und nur jene Dinge auf EU-Ebene zu regeln, die unbedingt notwendig sind.

Nach einem komplizierten Anmeldeverfahren, bei dem sich jede/r einzeln registrieren und akkreditieren musste, waren wir schon sehr gespannt auf die Konferenz, unter anderem auch deshalb, weil Bundeskanzler Sebastian Kurz und Landeshauptmann Markus Wallner als Redner auftraten. Bregenz war als Veranstaltungsort dieser internationalen Konferenz ausgewählt worden, weil Österreich noch bis 31.12.2018  den EU-Ratsvorsitz innehat.

Viele in unserer Klasse waren das erste Mal bei einem so hohen politischen Treffen dabei.  Bereits am Eingang wurden wir von oben bis unten einem Sicherheitscheck unterzogen. Alle waren darauf gespannt, unseren Bundeskanzler Sebastian Kurz live zu sehen. Des Weiteren war es für uns beeindruckend, dass so viele Diplomaten und andere hochrangige EU-Vertreter aus nahezu allen EU-Mitgliedsstaaten anwesend waren. Gespannt lauschten wir den Ausführungen der Experten, die über die vielfältigen Probleme aber auch Möglichkeiten der EU  referierten.

In der Pause hatten wir, nicht zuletzt durch eine hervorragende Wortmeldung unseres  Schulsprechers, dessen Beitrag als einziger mit Applaus quittiert wurde, die Möglichkeit,  mit internationalen Experten ins Gespräch zu kommen. Auch nutzten wir die Gelegenheit für ein Interview mit dem ehemaligen Landwirtschaftsminister  Andrä Rupprechter zu den Themen Glyphosatverbot und Zweitwohnsitze in Tirol und Vorarlberg.  Alles in allem war dieser Nachmittag ein beeindruckendes Erlebnis,  bei dem wir viel Neues und Interessantes erfahren haben.

HLA3

 

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